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	<title>L-MAG Blog. Das Magazin für Lesben. &#187; Gudrun Fertig</title>
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		<title>Gay Games in den Startblöcken</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 10:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun Fertig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gay Games 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen geht es los. Die Gay Games starten im RheinEnergieStadion in Köln mit der Eröffnungsfeier. Wir starten auch: mit dem Blog!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen geht es los. Die Gay Games starten im RheinEnergieStadion in Köln mit der Eröffnungsfeier. Wir starten auch: mit dem Blog!</p>
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		<title>Theo bleibt!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun Fertig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amerell]]></category>
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		<category><![CDATA[Schiedsrichter]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Theo Zwanziger]]></category>

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		<description><![CDATA[Er bleibt. Und das ist auch gut so. Beinahe hätte ihn die Schiri-Affäre rund um den ehemaligen Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell aus dem Amt getrieben. Oder die Medien, die einhellig und gnadenlos daran arbeiteten. Oder auch die Drahtzieher dahinter, für die Theo Zwanziger und seine Verbündeten schon lange viel zu viel Reformwillen im früher fest verschanzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er bleibt. Und das ist auch gut so. Beinahe hätte ihn die Schiri-Affäre rund um den ehemaligen Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell aus dem Amt getrieben. Oder die Medien, die einhellig und gnadenlos daran arbeiteten. Oder auch die Drahtzieher dahinter, für die Theo Zwanziger und seine Verbündeten schon lange viel zu viel Reformwillen im früher fest verschanzten Lager konservativer DFB-Funktionäre zeigten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-155" title="TheoZwanzigerCannaMeurer" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/03/TheoZwanzigerCannaMeurer.jpg" alt="TheoZwanzigerCannaMeurer" width="293" height="234" /></p>
<p>Jetzt hat der Präsident des Deutschen Fußballbundes auf einer Pressekonferenz am Freitag weniger Machtfülle für Einzelne – insbesondere bei den Schiedsrichtern – und weniger Öffentlichkeit gelobt. Ob er damit die Zahl seiner eigenen öffentlichen Auftritte oder weniger Transparenz über das Geschehens im DFB meinte, blieb offen. Letzeres wäre fatal für einen Präsidenten, der mit einem außerordentlichen zivilgesellschaftlichen Engagement und medialer Offenheit sein Amt ausübte. Wer hätte sich vor der Ära Zwanziger vorstellen können, dass in den verstaubten Hallen des Männerbundes Deutscher Fußballbund über Rassismus und Homophobie gesprochen werden könnte. Dass der Frauenfußball deutlich aufgewertet würde. Dass in der Frankfurter DFB-Zentrale neben den Devotionalien aus legendären Spielen der Männernationalelf großformatige Plakate zur Frauenfußball-WM hängen würden. Theo Zwanziger meinte es ernst mit der Umstrukturierung des Verbandes und der neuen Satzung, die Diskriminierung jeglicher Art verbietet.</p>
<p>Erstaunlich, dass diese Tatsachen in der aktuellen Schiri-Affäre rund um sexuellen Missbrauch, Verleumdung und Erpressung keine Rolle spielten. Kein Medienvertreter wusste etwas Genaues, aber alle waren sich einig, dass Theo Zwanziger versagt hätte. Mag sein, dass er sich naiv und vorschnell hinter die vermeintlich von Amerell sexuell belästigten Schiedsrichter stellte. Mag sein, dass er zur Schachfigur in einem infamen Spiel wurde. Fest steht aber: Sich erstmal hinter die vermeintlichen Opfer zu stellen, ist nichts ehrenrühriges.</p>
<p>Im DFB Zeitalter vor Zwanziger hätte man so lange wie möglich alles geleugnet, sexuellen Missbrauch nicht für möglich gehalten oder mit scheinheiliger Toleranz kein Interesse an den „privaten Dingen im Schlafzimmer“ bekundet. Wie die Denke von Männern des alten Schlages geht, zeigte der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer in seinen Äußerungen gegenüber dem Express: Die ganze Affäre und dieses nervige Thema Homosexualität und Fußball hätten allen nur geschadet, so der Tenor. Was Missbrauch, Verleumdung und Lügen überhaupt mit Homosexualität oder Homophobie im Fußball zu tun haben, konnte er nicht erklären. Ist eben so ein Gefühl. Geboren aus einer Mischung an verklemmter Männerbündelei, Machotum und einer Unwilligkeit, dazuzulernen.</p>
<p>Wir wollen unseren Theo behalten.</p>
<p><em>Gudrun Fertig</em></p>
<p>Hier zum <a href="http://www.l-mag.de/index.php?id=169" target="_blank">Interview mit Theo Zwanziger</a> in L-MAG 1/08, in dem er erstmals öffentlich über Schwule und Lesben im Fußball sprach</p>
<h6>Foto: Anna Meurer/L-MAG Archiv</h6>
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		<title>Bald offen lesbische Weltmeisterinnen?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 16:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun Fertig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Böse Möwn]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenweltmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesben]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim DFB läuft jetzt schon der Countdown. Alles wird für die Frauenfußballweltmeisterschaft in Deutschland 2011 vorbereitet. Vor ungefähr einer Woche wurde die erste internationale Botschafterin für die WM 2011, nämlich Ex-Fußballerin Mia Hamm aus den USA, gekürt. Die Präsidentin des deutschen Organisationskomitees (OK), Steffi Jones, freute sich, so eine prominente Sportlerin an Bord zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim DFB läuft jetzt schon der Countdown. Alles wird für die Frauenfußballweltmeisterschaft in Deutschland 2011 vorbereitet. Vor ungefähr einer Woche wurde die erste internationale Botschafterin für die WM 2011, nämlich Ex-Fußballerin Mia Hamm aus den USA, gekürt. Die Präsidentin des deutschen Organisationskomitees (OK), Steffi Jones, freute sich, so eine prominente Sportlerin an Bord zu haben. </p>
<p><img src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2009/11/Motiv_01_.jpg" alt="Motiv_01_" title="Motiv_01_" width="150" height="212" class="aligncenter size-full wp-image-140" /> Motiv 1: „Outing (un)möglich?!“ </p>
<p>Fehlt nur noch die offizielle lesbische Coming-out Beauftragte, um die jahrelange Farce zahlreicher nicht offen lebender Fußball-Nationalspielerinnen zu beenden. Der DFB  wäre sicher offen dafür, kämpft er doch seit zwei Jahren unter Federführung von Präsident Theo Zwanziger gegen Homophobie im Männer- und Frauenfußball. </p>
<p><img src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2009/11/Motiv_02.jpg" alt="Motiv_02" title="Motiv_02" width="150" height="212" class="aligncenter size-full wp-image-142" /> Motiv 2: „Trikottausch?“</p>
<p>Wir fangen schon mal an, dachte sich die Fotografin Monica Bauer und das Fußballteam <a href="http://www.boesemoewen.de">„Böse Möwen“</a> aus Köln. Vier Plakatmotive „Für Offenheit und Akzeptanz von Homosexualität im Fußball“ gestalteten sie im Rahmen eines Projektes der Landesarbeitsgemeinschaft Leben in NRW, das im Vorlauf der WM für Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein von lesbischen Fußballerinnen kämpfen will.  Tolle Aktion!</p>
<p><img src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2009/11/Motiv_03.jpg" alt="Motiv_03" title="Motiv_03" width="150" height="212" class="aligncenter size-full wp-image-144" /> Motiv 3: „Im Abseits?“</p>
<p>Alle LAG-Mitgliedsgruppen und Kooperationspartnerinnen, sowie die queeren Fußballfanclubs und die in NRW ansässigen Frauenteams der 1. und 2. Bundesliga, sowie der DFB bekommen jeweils einen Satz Plakate. <strong>Außerdem können sie bei der <a href="http://www.lesben-nrw.de/">LAG-Geschäftsstelle </a>bestellt werden, gegen eine Versandgebühr von 6,50 Euro (bis zu 12 Plakate):  Tel. 0211 &#8211; 69 10 530</strong></p>
<p><img src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2009/11/Motiv_04.jpg" alt="Motiv_04" title="Motiv_04" width="211" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-145" /> Motiv 4: „Ist doch egal, wer das Tor macht!“ </p>
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		<title>Wie findet ihr die neue L-MAG Homepage?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 15:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun Fertig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreibt uns hier!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schreibt uns hier!</p>
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		<title>CDU/CSU kneift vor Lesben und Schwulen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 13:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun Fertig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rennen ist eng. Schwarz-Gelb hat diese Wahl noch nicht gewonnen, erreicht nach aktuellen Umfragen – Stand Ende August – nur um Haaresbreite die absolute Mehrheit. Jede Stimme und jede Zielgruppe zählt, sollte man also meinen. Jede? Fast jede. Denn Schwule und Lesben fasst man von Seiten der Union nach wie vor nur mit spitzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rennen ist eng. Schwarz-Gelb hat diese Wahl noch nicht gewonnen, erreicht nach aktuellen Umfragen – Stand Ende August – nur um Haaresbreite die absolute Mehrheit. Jede Stimme und jede Zielgruppe zählt, sollte man also meinen. Jede? Fast jede. Denn Schwule und Lesben fasst man von Seiten der Union nach wie vor nur mit spitzen Fingern oder gar nicht an.</p>
<p>In unserer Interviewreihe zur Wahl 09 hätten wir gerne auch einen Spitzenpolitiker, eine Spitzenpolitikerin (am liebsten natürlich Bundeskanzlerin Angela Merkel) von CDU oder CSU präsentiert. Was bei allen anderen Parteien kein Problem war, wurde hier zum Hürdenlauf, der nicht zu gewinnen war. Es hagelte Interviewabsagen, in einigen Fällen konnte man durch den Telefonhörer hindurch fühlen, wie sich die Pressestelle am anderen Ende angesichts der „ungewöhnlichen“ Anfrage wand. Selbst eine einfache professionelle Absage bekamen wir manchmal nur nach hartnäckigem Nachfragen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-67" title="ANGIE-Marlene" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2009/08/ANGIE-Marlene1.jpg" alt="ANGIE-Marlene" width="212" height="300" />Ein prominentes Beispiel in der Reihe der Absagen: Familienministerin Ursula von der Leyen. Adoptionsrecht für Lesben und Schwule, Regenbogenfamilien, Ehegattensplitting, modernes Sorgerecht: Alles Themen, die in der öffentlichen Diskussion stehen. Dennoch verweigert uns die zuständige Ministerin seit Jahren ein Interview. Sie findet keine Zeit dafür, auch jetzt vor der Bundestagswahl natürlich nicht.<br />
Hat man Lesben und Schwulen einfach nichts zu sagen? Überlässt man diese Zielgruppe dem potentiellen Koalitionspartner FDP? Hat man Angst vor den eigenen Wählern oder offenbart sich hier symptomatisch ein immer noch stockkonservatives und verklemmtes Weltbild?<br />
Gerne hätten wir diese Fragen gestellt.</p>
<p><em>Gudrun Fertig</em></p>
<p><em>Foto: Angie Dressbook von <a href="http://www.onkelundonkel.com" target="_blank">www.onkelundonkel.com</a><br />
</em></p>
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