L-Mag Service

3. August 2010 – 12:19 Keine Kommentare
Gay Games 2010

Bye bye Köln, hello Andreas!

Berlin/letzter Blogeintrag/reiche den Staffelstab hiermit an Andreas weiter …viel Spaß dort, lieber Kollege!

„Wir“ waren gestern Abend sogar in den Tagesthemen auf ARD. Es gab einen kleinen informativen Bericht über die Gay Games. Natürlich waren auch hier wieder paartanzende Männer interessanter als paartanzende Frauen, außerdem wurde Paul, der älteste Teilnehmer der Gay Games, vorgestellt. Ist halt immer noch eher ein medialer Aufreger, wenn Männer sich so wahnsinnig „unmännlich“ verhalten und cheerleaden oder als Paar tanzen. Auch kein leichtes Schicksal, so als schwuler Mann durch die Welt zu gehen. Damit aber noch ein paar Lesben – die ebenfalls viel Spaß bei den Gay Games haben –, ins Bild rücken, hier noch zwei Bilder von der L-MAG Tanzbar in der blue lounge. Hier spielten am Sonntag Abend JUSi (Jutta Keller und Sybille Laux, www.jusi-music.com), danach wurde abgefeiert.

jusi1

jusi2

Nochmal für alle Mädels, die in Köln sind oder noch hinfahren:

WomenSpace jeden Nachmittag bis Abends auf dem Neumarkt
Clubbing im Gloria: Jeden Abend im Gloria, buntes Kulturprogramm mit Marion Scholz
L-MAG Tanzbar, jeden Abend, 21-22Uhr Show, danach Party

Soweit aus meiner Sicht.

Sport und Kultur in Köln: sehr gut!
Internationales Flair: sehr gut!
Politisches: könnte noch ein wenig präsenter sein, gerade mit all den internationalen Gästen.
Lesben: VOR DIE KAMERA!

Die Berichterstatterin hatte auch Spaß in Köln und versuchte sich vor der Moderation an der Luftgitarre …

tschö,

gf

tanzbar

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2. August 2010 – 20:18 Keine Kommentare
Allgemein

Köln: da geht noch was!

Berlin/nach dem Gay Games Trip

Sehr schön. Der Blog wird auch gelesen! So schrieb mir ein Köln-Insider, dass das Feierniveau noch zu wünschen übrig lässt:

„Anders als beim jährlichen CSD, wo jede Dönerbude die Regenbogenflagge hisst, wissen die Kölner scheinbar nichts oder nur wenig über die Gay Games. Sonst wäre die Stimmung in der Stadt noch viel besser. Haben die Organisatoren zwar weltweit informiert, aber die eigene Stadt vergessen? Wenn die Kölner und Kölnerinnen erst mal mitkriegen, dass es am Rudolfplatz und am Neumarkt Kölsch und Musik gibt, werden die Besucher erleben, was rheinische Gastfreundschaft ist. Der Tipp: Gay Cologne Carneval heute und morgen ab 19 Uhr auf dem Neumarkt. Singen und Schunkeln garantiert!“

Wie das dann aussehen kann, schickte er auch gleich mit:
Straßenfest1

Straßenfest2

„Das Straßenfest am Samstag im Bermudadreicke hatte es in sich. Auch wenn schon um 22 Uhr die Musik abgedreht wurde (warum eigentlich? Die paar Anwohner hätten sicher mitgefeiert) war die Stimmung bestens. Einer der Höhepunkte war ein spontaner Cheerleading-Contest mit Jungs und Mädels ganz weit hochheben. Den ,Ausziehen!Ausziehen!’-Rufen konnte ein gut gebauter Sportler denn auch nicht wiederstehen … “

Unter der 22 Uhr deadline litten am Samstag übrigens auch die Mädels vom WomenSpace auf dem Neumarkt. Bis 23 Uhr sollte das Zelt ursprünglich offen sein, wogegen auch hier entschlossen vorgegangen wurde. Doch angeblich wurden heute hochoffizielle Gespräche dazu geführt. Viel Erfolg!

Da würde man doch am liebsten gleich wieder den Zug zurück nach Köln nehmen …

Morgen gibts noch ein paar Tipps für den aus Köln weiterberichtenden Kollegen Andreas Hergeth, Chefredakteur der DU&ICH, dem ich jetzt schon rate gutes Schuhwerk und eine ausreichende Mütze Schlaf mitzunehmen,

bis dann
sportlich

gf

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2. August 2010 – 19:52 Keine Kommentare
Gay Games 2010

Der tolle Matthew

noch mal kurz nachgereicht, da die Technik heute Mittag schwächelte : Matthew Mitcham (fast) in Lebensgröße am Badehosenstand neben der netten Verkäuferin …

IMG_0108

matthew

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2. August 2010 – 14:04 Keine Kommentare
Allgemein

Die neue Coolness

Köln/ 13:00 Uhr, langsam kommt das Village auf dem Neumarkt wieder in Gang, während Rest-Köln dem geschäftigen Treiben eines Arbeits-Montags  nachgeht. Die Gay Games Besucher und Besucherinnen allerdings bewegen sich in ihrem eigenen Universum und anhand ihrer individuellen Wettkampftermine … Hast du schon oder musst du noch begrüßt man sich jetzt, vereinzelt werden auch schon Medaillen gesichtet, die ihre Besitzerinnen und Besitzer stolz tragen.

Ich habe ihn gestern zwar verpasst. Dennoch möchte ich ihn euch heute hier vorstellen. Internationale schwullesbische Spiele hatten immer ihre engagierten Botschafter und Botschafterinnen. Doch dieser hier repräsentiert eine neue Zeit. Waren es früher oft Sportler oder Sportlerinnen, deren Karriere schon beendet war, als sie sich schließlich outeten, geht dieser junge Mann mit seinen 20 Jahren einen neuen Weg. Der Australier Matthew Mitcham gewann bei den olympischen Spielen in Peking 2008 die Goldmedaille im Turmspringen und WAR VORHER SCHON OUT! Die Gay Games 2010 haben also einen Botschafter – der auch auf der Eröffnungsveranstaltung sprach und ab und an durchs Village auf dem Neumarkt schlendert – der noch mitten in seiner aktiven Laufbahn steht, ja dessen große internationale Karriere gerade erst begonnen hat.

Und Matthew geht die Sache auch sonst mit einer großen Coolness an. Für ein junges Badehosenlabel modelt er, die bunten  Höschen werden an einem Stand im Village verkauft. Sie gehen ganz gut, allerdings kaufen kaum Frauen an dem Stand, wie die Verkäuferin bedauernd erzählte. Kein Wunder: fast lebensgroß hängen die Bilder von Matthew dort. Verstecken sieht wahrlich anders aus.

Immer noch ein wenig geknickt, Matthew gestern beim meet and greet verpasst zu haben,

gf

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1. August 2010 – 18:24 Keine Kommentare
Gay Games 2010

Abkühlung

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Köln/17.30 Uhr nach den Schwimmwettkämpfen des Tages

Schwimmen gucken war heute eine sehr beliebte  Sportart. Ein steter Strom an Menschen zog Richtung Stadionbad und wies anderen den Weg. Sportartensuchen ist sowieso die Schnitzeljagd der Gay Games. Was Wann Wo ist nicht immer einfach zu klären, das Areal rund um den Sportpark Müngersdorf recht groß.

Verschnaufen am Beckenrand kam da gerade recht. Und das Studium interessant gebauter Männerkörper. Vor allem die ehemaligen College-Boys aus den USA präsentieren die typische Schwimmerfigur: Von unten bis über die Hüfte schlanker Marathonläufer, oben rum Ringkämpfer. Sehr süß war der aufmunternde Beifall für alle Nachzügler im Becken – „be part of it“ auf den Wettkampf übersetzt.

Die USA stellen als Heimatland der Gay Games (hier fanden die ersten 1982 in San Francisco statt), die zweitgrößte Sportler- und Sportlerinnengruppe: 2.ooo Aktive. An der Spitze steht Deutschland mit 2.700 Aktiven, dann folgen Großbritannien (800), Holland (630) und Frankreich (500).

Das ist es schließlich was die Games auch und vor allem ausmacht. Freunde und Freundinnen in der ganzen Welt finden und gemeinsam für Sichtarkeit sorgen. Perfektioniert haben dies Randy (Foto unten li.) und Derwin (re.) aus Dallas.

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Der eine ist Langstreckenläufer, der andere Leichtathlet. Augefallen waren sie mir, weil sie ganz viele Teamabzeichen auf ihren Passumhängern hatten. Grund: Sie haben bei der Eröffnungszeremonie fleißig Abzeichen getauscht. Ich bin jetzt auch ideeller Teil des Teams Dallas (siehe Foto unten) und freue mich. „We love Cologne” sagten die beiden noch und lobten die Menschen und das Wetter, denn in Texas sei es jetzt unerträglich heiß.

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Heute Abend gibt es zum Thema Internationaliät noch das von den Eurogames Rotterdam (2011) und Budapest (2012) präsentierte Festival auf dem Neumarkt. Mit Betty, Dutch Diana Ross und der angeblich besten weiblichen holländischen DJ Promiss. Neben all den anderen Dingen …

Übrigens: Das Gay Games Orgateam sprach auf der Pressekonferenz heute von 25.ooo Gästen bei der Eröffnungsfeier und ist weiter optimistisch eine schwarze Null zu schreiben.
13 Teilnehmende nehmen offiziell anonym an den Spielen teil. Nicht nur aus Ländern, in denen Schwule und Lesben offiziell verfolgt werden übrigens, auch aus den USA oder Europa.
Und: Der älteste Teilnehmer der Games ist Paul, 91, und tritt im Bodybuilding an, die älteste Teilnehmerin Charlet, 86, sie spielt Pool-Billard.

bis bald vom Gay Games Marathon,

gf

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1. August 2010 – 11:54 2 Kommentare
Gay Games 2010

Ganz Köln war eine Party

Köln/11 Uhr – nach der Sause.

Gefeiert wurde überall. Ob Fetischladen, Bärenkneipe, Jungschwuppentreff oder L-MAG Tanzbar in der Blue Lounge. Vor und in den Läden stapelten sich amüsierwillige Lesben und Schwule. Und wo eine lange Schlange vor einem Club zu sehen war, stellten sich schnell immer mehr Menschen dazu. Für die internationalen Gäste eine einfache Art, mitten im Geschehen zu landen.

Angereiste Lesben hatten es wie überall auf der Welt etwas schwerer, das Lesbenevent des Abends zu finden.  Wer nicht L-MAG liest, mußte sich durchfragen. Die brechend volle L-MAG Tanzbar in der Blue Lounge war the place to be.  Hier wurde ausgelassen gefeiert, gesungen und getanzt, ganz entgegen dem Hit des Abends:  „I’m not here for your entertainment. … “ (Pink).  Ohne Text lief auch hier wieder mal nichts.

Die Deutzer Brücke war gegen vier Uhr nachts hübsch anzusehen. Hier wehen die Games Cologne Flagge sowie die Flaggen der teilnehmenden Länder. Diese konnte man in Ruhe studieren, denn der Weg auf die rechtsrheinische Seite war fast menschenleer. Das galt dann auch für die offizielle Eröffnungsparty Be part of it in der Lanxess Arena.  Hier war die Party um 4 Uhr morgens so gut wie zu Ende. Schon vorher sollen nicht so viele wie erwartet den Weg über die Brücke gefunden haben. Ob es am Ticketpreis (ab 35 Euro), an der Fülle des linksrheinischen Angebots  oder doch an den beginnenden Sportwettkämpfen am heutigen Sonntag lag?

still here for your entertainment,

gf

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