danke, gudrun, die staffelübergabe hat geklappt (wir reichen uns den surfstick übers hotelpersonal weiter)! jetzt ich also.
eigentlich hab ich urlaub, bin aber grad in hessen, und da ist der weg nach köln nicht weit … meine gastgeber lesen die bild am sonntag, schlimmes blatt, aber dachte, schau ich mal rein, ob die gay games eine rolle spielen. nö. außer dass gudio westerwelle (foto: er und sein freund, nix sportler oder so) die “schwulen-spiele” eröffnet hat. lesben turnen laut bild also nicht mit. die tauchen dafür ganz korrekt am montag morgen in der lokalzeitung auf, als dort ganz easy, informativ und erstaunlich korrekt über die gay games-eröffnung geschrieben wurde. von wegen piefige provinz.
na ja, kann man so und so sehen. in köln heute mittag um 12 angekommen: fehlanzeige. kein willkommensbanner, keine regenbogenfahnen. mache ich eben den taxi-test. heisst es doch immer: taxi-fahrer kennen sich aus. kurze fahrt zum hotel. kurze frage: kennen sie die gay games? fragt der fahrer einen tick zu laut zurück: das mit den schwulen? ich sag ja. er erwidert: ne, will ich nichts mit zu tun haben, ist mir egal, kenn ich nicht. – und: sind sie schwul? ja, sag ich, und muss ich jetzt aussteigen oder was? nein, nein, mein taxifahrer hat nichts gegen schwule und lesben, sagt er, er will nur ruhige fahrgäste und sein geld verdienen, nur besoffene fussballfans mag er nicht. hab noch eine frage gestellt: der fahrer kommt ursprünglich aus dem irak. halt nur ne stichprobe.
so, jetzt reins ins getümmel. später mehr. sport frei! oder wie sagt man das gleich noch mal auf englisch?
ah










