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	<title>L-MAG Blog. Das Magazin für Lesben. &#187; Party</title>
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		<title>Teamgeist</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GayGamesBlog</dc:creator>
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Es ist geschafft. Köln und ich sind gerädert von so viel Sport, Menschen, Party und Reizüberflutung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es gefälligst auch Medaillen für meinen Sport, die Partys gibt. Schließlich hieß das Motto doch „Be part of it&#8221; und da habe ich mir alle Mühe gegeben dies zwischenmenschlich auch umzusetzen. Und ich [...]]]></description>
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<div id="attachment_633" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-633" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Medailienvergabe-klein.JPG" alt="Ich durfte den Fußballerinnen die Medaillen umhängen. Nur geküsst, wie bei den Turnieren im Fernsehen, wurde leider nicht..." width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ich durfte den Fußballerinnen die Medaillen umhängen. Nur geküsst, wie bei den Turnieren im Fernsehen, wurde leider nicht...</p></div>
<p> </p>
<p>Es ist geschafft. Köln und ich sind gerädert von so viel Sport, Menschen, Party und Reizüberflutung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es gefälligst auch Medaillen für meinen Sport, die Partys gibt. Schließlich hieß das Motto doch „Be part of it&#8221; und da habe ich mir alle Mühe gegeben dies zwischenmenschlich auch umzusetzen. Und ich bin sicher, mit der Aussicht auf eine Medaille hätte ich noch mehr Kölsch geschafft zu trinken.<br />
Gestern fanden die Gay Games also ihren Abschluss mit der als „emotionale Abschlussfeier“ angekündigten selben am Tanzbrunnen. Ich bin ja nicht so fürs emotionale, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass auch sonst irgendjemand diese glanzlose Feier emotional fand. Egal, die Massen aus aller Welt waren bester Laune – und die Kölner und Kölnerinnen sowieso –  wie schon die ganze Zeit während dieser Gay Games. Solange alle „Viva Colonia&#8221; singen oder gröhlen können, war die Welt hier einfach in Ordnung.<br />
Da die Wettkämpfe nun vorbei waren, schienen vor allem die Frauen am letzten Abend sehr viel gelöster. Das Bier im Women Place wurde bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken, leider bereits zu einem Zeitpunkt, da einige noch gar nicht mit dem Trinken und Feiern fertig waren (auch das allgegenwärtige Ordnungsamt hatte mal wieder kein Verständnis für die Musik und die feiernde Masse). Ich muss schon sagen, wieder mal waren es vor allem Fußballerinnen, die trotz ihres enormen Sport-Pensums auch beim Feiern ganz vorne lagen. Wenn ich 50 Jahre jünger wäre, würde ich glatt eine Fußball-Karriere starten wollen. Oder gibt es da draußen nicht vielleicht ein 100+ Team, wo ich noch einsteigen könnte?<br />
Das mit den Teams bei denen eingestiegen wird, ist bei den Gay Games ja besonders kurios: Viele Teams reisen gar nicht vollständig an und finden weitere Mitspielerinnen und Mitspieler dann erst vor Ort und aus aller Welt. Eine tolle Sache! Mir scheint bei den Mannschaften sind die wenigsten aus dem Land oder der Stadt für die sie antreten. Es geht also angenehmerweise auch ohne Nationalstolz.<br />
Dennoch sind manche Zugehörigkeiten und Teammerkmale ja auch eine schöne Sache. So hat das Team Hamburg für seine feschen Matrosenpullover als Teamoutfit eigentlich auch eine Goldmedaille verdient. Ich habe mehrere Leute getroffen, die für so einen Pullover mit jemandem aus Hamburg durchaus Sex gehabt hätten. Tja, liebes Team Hamburg, da habt ihr einige Chancen vertan&#8230;<br />
Wie kann man das Geschehen nun abschließend zusammenfassen? Eine gut gelaunte Stadt, eine etwas holprige Organisation, eine hoch motivierte Masse an freiwilligen Helferinnen und Helfern und dazu eine nicht zu stoppende Meute aus aller Welt, die angetreten war, sich die Knochen zu ruinieren. Was vielen, den Krücken und Verbänden nach zu urteilen, auch gelang. <br />
Die nächsten Gay Games werden 2014 in Cleveland sein (Cleveland? Where the fuck is Cleveland???) Das werden dann vielleicht auch die letzten Gay Games sein, denn man ist ja entschlossen, die Gay Games und die sich 2006 abgespaltenen Outgames wieder zusammen zu führen. Sinnvoll aber aussichtslos schätze ich. Egal, ich werde jetzt ganz bestimmt anfangen, Sport zu machen, damit ich endlich auch mal mit einem Team zu solchen Games fahren kann. Wer also eine unsportliche Partylöwin als Teamverstärkung braucht – meldet euch. Die nächsten Euro-, Out- oder Gay Games stehen praktisch vor der Tür. Und ich freue mich drauf.<br />
<em>Manuela Kay</em></p>
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		<title>You&#8217;ll never walk alone, you&#8217;ll never walk again</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GayGamesBlog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Stadtmensch ist man für einen kleinen Ausflug ins Grüne ja dankbar. Doch mit der Lage der Fußballplätze, auf denen das Frauenturnier stattfand, hatten die Veranstalter es besonders gut gemeint. Schöne und viele Plätze, auf denen gleichzeitig gespielt werden kann, sollten es sein und diese lagen nun idyllisch vor den Toren der Stadt, umrahmt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Stadtmensch ist man für einen kleinen Ausflug ins Grüne ja dankbar. Doch mit der Lage der Fußballplätze, auf denen das Frauenturnier stattfand, hatten die Veranstalter es besonders gut gemeint. Schöne und viele Plätze, auf denen gleichzeitig gespielt werden kann, sollten es sein und diese lagen nun idyllisch vor den Toren der Stadt, umrahmt von Feldern und vorbeiziehenden Schafherden.</p>
<div id="attachment_611" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-611" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Schafe-klein1.JPG" alt="Idylle am Fußballplatz der Frauen" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Idylle am Fußballplatz der Frauen</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Das von L-MAG präsentierte Fußballturnier fand in den zwei Finalspielen der unterschiedlichen Klassen seinen Höhepunkt. Und auch bei den Gay Games ist der lesbische Fußball fest in deutscher Hand <span style="font: 17.0px Helvetica">–</span> das kennen wir ja auch auf Nationalmannschaftsebene. Das erste Finale war eine reine Kölner Angelegenheit, die Bösen Möwen 1 (Ja, MÖWEN, wie der Vogel) unterlagen knapp im Siebenmeterschießen dem Team Torfabrik.</span></p>
<div id="attachment_612" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-612" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Elfer-klein.JPG" alt="Das Kölner Team Torfabrik auf dem Weg zum Turniersieg beim Siebenmeterschießen" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Das Kölner Team Torfabrik auf dem Weg zum Turniersieg beim Siebenmeterschießen</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Das zweite Finale der etwas höheren Klasse machten zwei Teams aus Franken unter sich aus. Nach einem spannenden Finale gewannen die Hobbergaasen aus Erlangen gegen die Frangng Görls aus Bamberg, Würzburg und Umgebung. Die Stimmung auf dem Platz war hervorragend auch wenn alle übereinstimmend über Schmerzen in allen Gliedern klagten. Bei 2-3 Spielen am Tag glaube ich das gern. „Alles tut weh, wirklich alles vom Kopf bis zu den Füßen“ erklärten mir einige Holländerinnen. Und eine Britin saß verzweifelt auf einem Campingstuhl und summte ein Mantra aus „Ich werde nie wieder aufstehen können, ich kann einfach nie wieder laufen&#8221; vor sich hin&#8230;</span></p>
<div id="attachment_613" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-613" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Gewinner-klein.JPG" alt="Die Siegerinnen, ganz links das Team „Hopelessley Devoted&quot; aus Berlin, das auf den dritten Platz kam. In der Mitte die Hobbergaasen aus Erlangen." width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die Siegerinnen, ganz links das Team „Hopelessley Devoted&quot; aus Berlin, das auf den dritten Platz kam. In der Mitte die Hobbergaasen aus Erlangen.</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Trotz der vielen Schmerzen fanden die Siegestänze aber praktisch kein Ende und sehenswert war vor allem, wie die Spielerinnen aus Südafrika versuchten in ein „Humba, humba, Täterä“ der Franken einzustimmen.<br />
Torschützenkönigin wurde mit 17 Treffern im Turnier übrigens Claudia Bubenheim, die Frau der vielen Talente aus Frankfurt, die also nicht nur Partys und Kreuzfahrten organisieren kann, sondern auch super Fußball spielen.</span></p>
<div id="attachment_640" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-640" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Claudia-Bubenheim2.JPG" alt="Nichts ist so schön wie die Zigarettte danach - nach dem Toreschießen natürlich. Gleich 17 erzielte Claudia Bubenheim vom Xtremeties-Team aus Frankfurt" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Nichts ist so schön wie die Zigarettte danach - nach dem Toreschießen natürlich. Gleich 17 erzielte Claudia Bubenheim vom Xtremeties-Team aus Frankfurt</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Am Abend lernte ich im Women Place auf dem Neumarkt dann meine ersten echten Kölner kennen. Das Ehepaar Silke und Frank mit dessen Eltern. Die waren nicht nur umfassend informiert über die Gay Games und dank ihrer lesbischen Nachbarin auch über die Lesbenszene, die fühlten sich auch sichtbar wohl mit den Mädels und füllten uns entsprechend ab. Dermaßen abgefüllt schlug ich auf der Lesbenparty „Triumph and Temptations“ auf – kaum zu glauben dass diese feiernde Masse die ganze Woche Sport gemacht hat. Wo haben die nur die Kondition her? Ich konnte ja kaum noch laufen und das nur von den Wegen zu den Sportstätten&#8230; Vielleicht sollte ich eine aktive Sportkarriere doch noch mal überdenken? </span></p>
<div id="attachment_614" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-614" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Chosen-few-team-klein.JPG" alt="Das Team der Chosen Few aus Johannesburg mit mir in der Mitte, der einzigen, die keine Schmerzen vom Fußballspielen hatte" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Das Team der Chosen Few aus Johannesburg mit mir in der Mitte, der einzigen, die keine Schmerzen vom Fußballspielen hatte</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Ich fände ja den Gedanken Schiedsrichterin zu sein ganz reizvoll. Zumindest bis ich dann die 4&#215;100 Meter Staffel der Frauen bei der Leichtathletik sah – hier gewann tatsächlich das Team der Kampfrichterinnen. Die müssen also auch noch schnell rennen können. Das will also auch überlegt sein. Ein Sportteam, das auf mich wartet hat sich auch noch nicht gemeldet. Also bleibe ich vorerst bei meinem Lieblingssport, den Partys. Und dergestalt ging es sehr sportlich im Stollwerck zu. Nicht zuletzt weil auf mehreren Etagen getanzt und gefeiert wurde und ich nach dem vielen Treppensteigen irgendwann wirklich völlig fertig war. Vielleicht hat mich aber auch der Anblick tausender feiernder Frauen so überwältigt. Vor allem die Amerikanerinnen ziehen sich ja gerne aus auf Partys und so dominierten durchtrainierte Frauen im BH die Tanzfläche – es gibt Schlimmeres!<br />
<em>Manuela Kay</em></span></p>
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		<title>Wir werden immer sportlicher</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GayGamesBlog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wahnsinn geht weiter&#8230; Zwischen Sportstätten und Partys hin und her eilend fühlt man sich einfach mega-sportlich. Auch wenn nur zuschauen ehrlich gesagt ein bisschen einsam ist. Die Gay Games sind eher ein Spaß für die Aktiven scheint es. Zumal die ja immer wissen, wo sie hin müssen – im Gegensatz zu den umherirrenden Zuschauern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahnsinn geht weiter&#8230; Zwischen Sportstätten und Partys hin und her eilend fühlt man sich einfach mega-sportlich. Auch wenn nur zuschauen ehrlich gesagt ein bisschen einsam ist. Die Gay Games sind eher ein Spaß für die Aktiven scheint es. Zumal die ja immer wissen, wo sie hin müssen – im Gegensatz zu den umherirrenden Zuschauern. Wenn auch die Anfangszeiten mitunter überraschenderweise vorverlegt werden und die Ärmsten morgens um 9 Uhr antreten müssen. Wie schaffen die das nur nachts dann auch noch so vielfach auf die Partys zu gehen?<br />
Ich erinnere mich, schon bei meinem letzten Sport-Großereignis, den Outgames in Montreal 2006, hatte ich mir fest vorgenommen, endlich Sport zu machen um bei solchen Games mitmachen zu können. Tja, irgendwie kam es wohl nie dazu&#8230; Die viele Arbeit in der Redaktion, der Haushalt und so&#8230; man kommt ja zu nichts. Aber vielleicht jetzt? Ich bin zwar total unsportlich, aber falls irgendein Team Verwendung für mich hat – ich bin dabei! Bis zu den nächsten Games 2013 (Outgames Antwerpen) oder 2014 (Gay Games Cleveland) könnte selbst ich fit werden&#8230; Vielleicht nicht unbedingt morgens um 9 Uhr –  ok?!?</p>
<div id="attachment_596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-596" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Emma-Stahl-klein.JPG" alt="Meike Gottschalk (rechts) mit ihrer Film-Gespielin Mira Herold posieren für ihre Serie „Emma Stahl&quot;" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Meike Gottschalk (rechts) mit ihrer Film-Gespielin Mira Herold posieren für ihre Serie „Emma Stahl&quot;</p></div>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Gar nichts mit Sport (außer man betrachtet die Jagd auf Frauen auch als Sport) haben die „Lesbian Theatre Nights“ im Kölner Filmhaus zu tun. Hier werden an zwei Tagen die spätestens seit „L Word&#8221; beliebten lesbischen Internet-Mini-Serien im Kino präsentiert. Und davon gibt es in letzter Zeit ja jede Menge. (Komisch eigentlich, dass es so was für Schwule nicht gibt. Gucken die tatsächlich lieber nur „Golden Girls“?) Die Webserien reichen jedenfalls von den „L Word“-lastigen Episoden über eine Clique schwarzer Lesben in Florida in der „The Lovers and Friends Show“, über die urkomische Suche nach einer neuen Freundin in „Seeking Simone“ bis hin zum deutschen Krimi „Emma Stahl&#8221;. Letzterer ist noch in der Planungsphase (l-mag.de und L-MAG berichteten) und sucht nach Finanzierung. Der Trailer von „Emma Stahl“ mit Meike Gottschalk in der Rolle der toughen lesbischen Polizistin ist jedenfalls sehr viel versprechend. Kommt genug Geld aus der Community zusammen, soll es nächstes Jahr die Serie endlich zu sehen geben, versprach Produzentin Sandra Uredat gestern im Filmhaus. Hauptdarstellerin Meike Gottschalk posierte schonmal mit Mira Herold, die eine der vielen Gespielinnen von Emma Stahl geben wird. Mädels, ich denke, wer ein bisschen Geld übrig hat, sollte in diese Serie investieren! (Heute um 18.30 Uhr gibt es den zweiten Teil der „Lesbian Theatre Nights“ im Filmhaus Köln)</span><br />
<span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"> </span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Am Abend ging dann der Partysport weiter: In der L-MAG Tanzbar rockten die Sistern den Laden. Das fühlte sich eher nach einer angesagten Soul-Bar voller ausgelassener Lesben irgendwo in den USA an, als in Köln. Aber bei den Gay Games ist eben alles möglich&#8230; Außer vielleicht, Lesben die nicht Teil eines Pärchens sind zu treffen. Meine neuste Theorie: Man darf sich als Frau nur als Pärchen bei den Games anmelden. Oder gibt es vielleicht einen Pärchen-Rabatt? Die sprichwörtlich geizigen Lesben (die, wie wir wissen meist gar nicht so sind) haben sich vielleicht nur aus Rabatt-Gründen zusammen getan? Wir kennen das ja aus dem L-MAG-Alltag: Um das gemeinsame Abo nicht zu verlieren, bleiben manche Paare ja noch jahrelang zusammen.</span><br />
<span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Vielleicht finde ich ja heute Abend auf der großen, von L-MAG präsentierten Lesbenparty „Triumph &amp; Temptations“ im Stollwerck eine Antwort. Wer mir das Gay-Games-Pärchen-Phänomen einleuchtend erklären kann spricht mich bitte auf der Party an. Es gibt ein L-MAG-Abo zu gewinnen!</span><br />
<span style="font-family: Helvetica;line-height: normal">Jetzt gehe ich los zum Frauen-Fußball-Finale und freue mich auf ein spannendes Endspiel.</span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"> <em>Manuela Kay</em></span></p>
<div><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"><br />
</span></div>
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		<title>Der ganz echte Sport</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 21:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GayGamesBlog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sagte ich, mein Sport seien Partys? Der wahre Sport dieser Gay Games besteht darin, den richtigen Ort zu finden. Und dann noch zur richtigen Zeit. Um es möglichst spannend zu machen, werden nämlich die Uhrzeiten der Sportveranstaltungen erst am Morgen des jeweiligen Tages im Internet bekannt gegeben. Dann kann man den Tag planen und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sagte ich, mein Sport seien Partys? Der wahre Sport dieser Gay Games besteht darin, den richtigen Ort zu finden. Und dann noch zur richtigen Zeit. Um es möglichst spannend zu machen, werden nämlich die Uhrzeiten der Sportveranstaltungen erst am Morgen des jeweiligen Tages im Internet bekannt gegeben. Dann kann man den Tag planen und sich auf die Suche nach der Sportstätte machen. Was sich alles andere als leicht gestaltet. Und von wegen „Spiele der kurzen Wege&#8221;, das Publikum hat auf der Suche nach dem Sport mehr Kilometer zu bewerkstelligen als die Marathonläufer.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 14.0px Helvetica">
<div id="attachment_578" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-578" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Plan-klein.JPG" alt="Kein Plan - hilfreiche Beschilderung der Sportstätten im Pressezentrum" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kein Plan - hilfreiche Beschilderung der Sportstätten im Pressezentrum</p></div>
<p>Eigentlich wollte ich heute ja zu einer meiner Lieblingssportarten, dem Eishockey. Doch das findet jwd, scheinbar schon in Holland statt. Also machte ich mich zu einer anderen Lieblingssportart auf: dem Wasserball. Als militante Nichtschwimmerin bin ich immer wieder fasziniert, wie man beim Wasserball Schwimmen und Handball spielen gleichzeitig kann – ich kann keins von beiden, geschweige denn zusammen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-580" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Wasserball-Kopie.JPG" alt="Magie beim Wasserball" width="400" height="300" /></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px;">
<dd class="wp-caption-dd">Magie beim Wasserball</dd>
</dl>
</div>
<p>Die Teams sind fast allesamt aus Nordamerika oder Australien und teilweise mit Männern und Frauen gemischt. Was die im Becken so bieten – neben ihren tollen Muskeln – ist schon allerhand.<br />
Leider ist nicht nur die Wegweisung zuschauerunfreundlich, auch fehlende Sitzgelegenheiten machen das – zugegeben wenige –Publikum nicht froh. Dafür gibt es immer informative Durchsagen, was bei anderen Spielen schon anders war. So ist man, wenn man schon auf den teils nicht vorhandenen Rängen nicht viel sehen kann, wenigstens immer gut informiert über Spielstände und Namen der Aktiven.<br />
Nachdem das Wetter sich gebessert hat, war auch bei der Leichtathletik die Stimmung heute ausgelassen. Hier gibt es immerhin eine ordentliche Zuschauertribüne – und neben den einzelnen Disziplinen gefühlt etwa drei Mal mehr Siegerehrungen als Sportwettkämpfe. Das Treppchen muss ja schon ganz durchgetreten sein&#8230;<br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-584" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Siegerehrung-klein-Kopie1-230x172.jpg" alt="Siegerehrung klein Kopie" width="230" height="172" /><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"><br />
</span>Viele Sportarten sind zuschauenderweise leider nicht an einem Tag zu schaffen, denn selbst im Areal der Sporthochschule Köln in Müngersdorf liegen die Dinge zwar auf dem Plan alle nebeneinander, doch irgendwie irren alle dann doch planlos hin- und her, vor allem weil die Wettkämpfe mitunter früher vorbei sind als geplant oder doch anders anfangen. Sind eben eher amerikanisch organisierte Spiele – da müssen wir straff organisierten Deutschen einfach Geduld, Sportsgeist und gutes Schuhwerk haben.<br />
<span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"> <em>Manuela Kay</em></span></p>
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		<title>Köln im Regen, Fußballer in Extase</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 21:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GayGamesBlog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Und da bin ich schon &#8211; aus dem sonnig-warmen Berlin ins regennasse Köln gereist. Sportlich wie ich bin stürze ich mich sofort rein in die Gay Games. Mein Lieblingssport: Partys! Und die erste steht schon am Nachmittag an. Das Fußball-Turnier, das von L-MAG präsentiert wird, hat seine große Party. Auf der „Football Celebration Party&#8221; wird schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Helvetica">
<div id="attachment_555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-555" src="http://blog.l-mag.de/wp-content/uploads/2010/08/Fußball-Party-klein1.JPG" alt="Cowgirls aus Seattle feiern mit Kollegen auf der Fußball-Party" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Cowgirls aus Seattle feiern mit Kollegen auf der Fußball-Party</p></div>
<p>Und da bin ich schon &#8211; aus dem sonnig-warmen Berlin ins regennasse Köln gereist. Sportlich wie ich bin stürze ich mich sofort rein in die Gay Games. Mein Lieblingssport: Partys! Und die erste steht schon am Nachmittag an. Das Fußball-Turnier, das von L-MAG präsentiert wird, hat seine große Party. Auf der „Football Celebration Party&#8221; wird schon vor 19 Uhr ausgelassen getanzt. Für jemanden aus Berlin unvorstellbar um diese Uhrzeit. Vor allem wenn man bedenkt, was für ein Programm die Fußballerinnen und Fußballer zu absolvieren haben. Elf Spiele seien es, wie mir eine erschöpfte Kölnerin sagte und „die Wade hat sich bereits jetzt schon verabschiedet&#8221;. Nicht so bei den anderen Aktiven, die munter tanzen und feiern. Vielleicht auch weil dies eine der wenigen wirklich gemischten schwullesbischen Partys ist. Zwar kommen alle überall rein, doch wird meist doch getrennt gefeiert.</p>
<p>Dazu folgender Dialog zwischen zwei Teilnehmern, den ich in einem Gang im Pressezentrum aufschnappte. Sie: „Ich muss unbedingt ins Finale kommen, will Freitag noch zur Lesbenparty&#8221;. Er: „Und was wird aus mir?&#8221; Sie: „Wieso, wir können doch woanders noch feiern.&#8221; Er: „Ich musste schon mit dir in die Blue Lounge, ich will was gemischtes&#8221;&#8230; später sah ich beide auf der Fußball Party. Das mit dem schwullesbisch ist eben nicht so einfach.</p>
<p>Meine Kollegin Gudrun Fertig bemängelte ja zu wenig lesbische Sichtbarkeit bei den Games. Nun, entweder sind die Mädels dank Kölsch aufgetaut oder haben nichts mehr zu verlieren &#8230; Aber auf der Fußball Party gab es so eine Art Talentshow der Aktiven. Und hier haben die Mädels sich von ihrer besten Seite gezeigt: Singende, tanzende und strippende Cowgirl-Fußballerinnen aus Seattle rockten den Laden und boten ihre Schweißbänder gegen einen Kuss feil. (Viele davon habe ich später auch an schwulen Armen gesehen. Geht also doch mit dem schwullesbisch!) Nicht weniger zeigefreudig und extrovertiert präsentierte sich das Frauenteam aus Sydney. Wie immer, sind es eher die englischsprachigen Frauen, die besser aus sich herausgehen können. Also: mehr Kölsch für die Deutschen! Zum Chor der Schiedsrichter, die „Gimme, gimme, gimme&#8221; von ABBA sangen, möchte ich nur anmerken, dass die Verzweiflung wohl groß scheint.<br />
Der Dauerregen hat dafür gesorgt, dass die Villages, deren Öffnungszeiten wegen des großen Zulaufs ja gerade verlängert wurden, menschenleer sind. Grund also, sich ins überdachte Nachtleben zu stürzen &#8230;</p>
<p><span style="font-family: Helvetica;line-height: normal"> <em>Manuela Kay</em></span></p>
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		<title>Einsam in der Nacht</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 12:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Schupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Dana Müller, L-MAG Praktikantin
Morgens 4 Uhr in der Galerie ziehen die letzten tapferen Lesben an mir vorbei. Die Konzerte sind schon lange vorbei. Mit einem bombastischen Line-up began der Abend vielversprechend. Elle Bandita, viele schönen Frauen und einige Biere – ich war zu allem bereit. Noch etwas verhalten schauten sich die anwesenden Mädels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von Dana Müller, L-MAG Praktikantin</em></p>
<p>Morgens 4 Uhr in der Galerie ziehen die letzten tapferen Lesben an mir vorbei. Die Konzerte sind schon lange vorbei. Mit einem bombastischen Line-up began der Abend vielversprechend. Elle Bandita, viele schönen Frauen und einige Biere – ich war zu allem bereit. Noch etwas verhalten schauten sich die anwesenden Mädels um. Gegenseitiges abchecken.  Ich wollte tanzen und möglichst viele Eindrücke sammeln. Überall dabei sein! Wo wird gerockt? Im Zelt? Oder doch lieber in der L-Lounge?</p>
<p>Also Elle Bandita waren schonmal bombastisch! Auch wenn das Zelt noch recht leer war und das Publikum etwas verhalten. Aber der Abend war ja noch jung. Also ab zur nächsten Party ehe es dann zu Betty, dem nächsten Konzert-Act,  geht. In der Lounge herrschte gegen 21 Uhr  eine krasse Stimmung. Die Mädels tanzten hemmungslos. Aber zu welcher  Musik? Michel Jackson? Ich konnte es nicht fassen. Eben noch rockten Elle Bandita und die Frauen wippten nur zögerlich im Takt. Und bei den alten Kammellen von DJ Helle Zebitz drehten die Frauen durch? Ich ging.</p>
<p>Also weiter durch die Nacht. Bald spielen Betty und bis dahin noch mal kurz zum roten Teppich. Wow auch hier tummelte sich gegen 21.30 Uhr die Masse. Aber für mich war das nix. Stars und Sternchen? Wo bleibt da die Party? Ich will feiern!</p>
<p>Zurück ins Zelt zu Betty. Hey endlich mal Stimmung. Überall Frauen soweit das Auge reicht. Und Betty hat es einfach drauf. Die Masse bebt. Na das ist doch das wonach ich gesucht hatte. Ab in die Menge und tanzen.</p>
<p>Doch leider war es ein viel zu kurzes Intermezzo. Wo ist jetzt die nächste Party? Wieder zur Lounge? Andere DJ, andere Party? Nein! Was ist das denn? Elektro-Pop? Nix wie weg. Zur L-Bar vielleicht? Mh hier ist es auch nicht besser. Zum roten Teppich zurück? Oder doch lieber  ins Zelt?</p>
<p>Mh &#8230; wo war ich eigentlich in den letzten 2 Stunden? Überall und nirgens. Jetzt ist es jedenfalls 4 Uhr und ich sitze einsam in der Galerie auf der Treppe. Die einzigen Leute, die sich jetzt noch mit mir unterhalten wollen sind zwei Jungs aus dem Dorf. Hey, ich bin bei einem Festival mit 4.000 Lesben und verbringe den Abschluss des Abends mit zwei neugierigen Typen? Na toll.</p>
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